Meditationstechniken
Meditationstechniken sind Tätigkeiten — denn du erhältst die Anleitung, etwas zu tun. Sogar zu meditieren bedeutet etwas zu tun, selbst still zu sitzen bedeutet etwas zu tun, selbst nichts zu tun ist eine Art Tun. Alle Meditationen scheinen also Tätigkeiten zu sein. Aber in einer tieferen Hinsicht sind sie es nicht, denn wenn sich ihr Erfolg zeigt, dann verschwindet das Tun.
Nur am Anfang erscheint es wie eine Anstrengung. Wenn sich der Erfolg eingestellt hat, verschwindet die Anstrengung und das Ganze wird spontan und mühelos. Wenn sich der Erfolg eingestellt hat, ist es kein Tun mehr. Dann wird keine Anstrengung von deiner Seite mehr benötigt. Es wird einfach wie Atmen — es ist einfach da. Aber am Anfang muss Anstrengung sein, denn der Verstand kann nichts tun, was keine Anstrengung ist. Wenn du ihm sagst, er sollte mühelos sein, wirkt die ganze Sache absurd.
Alle Meditationen die wir hier machen, sind einzig und allein Vorbereitungen für diesen Augenblick. Sie sind nicht wirklich Meditationen, sondern nur Vorbereitungen, damit du eines Tages einfach bloß dasitzen kannst, ohne etwas zu tun, ohne etwas zu wünschen.